Idee

Das respektvolle Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Traditionen in einem größer werdenden Europa wird eine der Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte sein. Aber nicht nur in den Beziehungen zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten, sondern auch innerhalb der Regionen und Kommunen ist die Politik aufgerufen, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu organisieren und nationalistischen Tendenzen entgegenzuwirken. Das ist ein erklärtes Ziel europäischer Politik.

Aus diesen Überlegungen ist das Vorhaben entstanden, jährlich eine Tagung einzurichten, bei der sich Wissenschaft, Kunst und Politik treffen, um Ideen, Strategien und Entscheidungen zu ermöglichen, aber auch Raum für kontroverse Diskurse zu eröffnen.

Die so ins Leben gerufenen „Markierungen – Gespräche zur kulturellen Vielfalt“ wenden sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit, als auch an politisch Verantwortliche. Linz erscheint als passender Ort für solch eine Tagung, sowohl geographisch, wie historisch, als auch wegen des offenen Klimas der Stadt, in dem immer schon Begegnungen verschiedenster Kulturen und Nationalitäten stattgefunden haben.